Nutrition – Ananas

Ananas – Südfrucht mit Power

Die Frucht wächst nicht – wie man ver­mu­ten könn­te – auf Sträu­chern oder gar Bäu­men, son­dern ist ei­gent­lich ei­ne Feld­frucht, die sich ein­zeln di­rekt aus der Er­de ent­wi­ckelt.

Genau wie alle Südfrüchte enthält Ananas viel Vitamin C und Magnesium. Aber auch viel Fruchtsäure und daher kann ein vermehrter Genuss schnell zu einem wunden Po, geröteter Haut oder kleinen Pickelchen am Mund führen. Die meisten Kinder vertragen sie ab 8 Monaten – einfach mal probieren, und wenn die Säure noch nicht vertragen wird, lieber noch ein bisschen warten. Bei Dosen-Ananas ist die Säure zwar nicht zu extrem, aber wegen des hohen Zuckergehalts in diesen meist in Sirup eingelegten Früchten sollten diese doch lieber von euren Spatzen ferngehalten werden.  Auch wenn gerade die ersten Zähnchen rauskommen, sollte von sehr säurehaltigen Lebensmitteln Abstand gehalten werden.

Wird die Frucht aber gut vertragen, schmeckt sie besonders gut püriert mit Joghurt oder Banane, um die Säure zu mildern. Auch in herzhaften Gerichten ist Ananas sehr lecker – beispielsweise Toast Hawaii oder in Mahlzeiten mit Huhn. Aber aufpassen, Ananas sind sehr faserig – sie müssen wirklich gut und fein püriert werden! Auch ein Stück als Fingerfood ist lecker – wenn die Südfrucht noch zu hart ist, einfach vorher ein bisschen dünsten. So schmeckt es Groß und Klein 🙂 Es gibt sogar wirklich leckere Baby-Ananas, die sind besonders intensiv im Geschmack und man kann sogar den inneren Strunk mitessen.

Kleiner Tipp: Ananas niemals im Kühlschrank lagern, denn dann verlieren sie an Geschmack.

Esst ihr in eurer Familie öfters mal Ananas?

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